Coaching, Supervision

Bera­tung hat in der Cor Coa­ching GmbH mit Gesund­heit zu tun. Dies gilt für uns in einem sehr wei­ten und umfas­sen­den Sinn, da wir glei­cher­ma­ßen für gesun­de Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter und gesun­de Orga­ni­sa­tio­nen tätig sind.

 

  • Hand­hab­ba­re Arbeits­si­tua­tio­nen zu schaffen
  • Ver­steh­bar zu orga­ni­sie­ren und zu entscheiden
  • Bedeut­sam zu füh­ren und zu handeln

Die­se all­ge­mei­nen Bera­tungs­zie­le grün­den auf den Erkennt­nis­sen des israe­li­schen Medi­zin­so­zio­lo­gen Aaron Anto­novs­ky zur Ent­wick­lung von Gesund­heit, der sich sei­ner­seits wie­der­um in enger Ver­bin­dung mit den Ergeb­nis­sen der Bewäl­ti­gungs­for­schung (Coping) sah. Coa­ching, Super­vi­si­on und Kon­flikt­mo­de­ra­ti­on zie­len also auf Auf­bau und Erhalt des dort beschrie­be­nen Kohä­renz­ge­fühls als Maß der Gesund­heit, das aus Ver­steh­bar­keit, Mach­bar­keit und Bedeut­sam­keit resultiert.

Die­ser Ansatz ist heu­te für die Arbeits­welt gut erforscht und fin­det bei­spiels­wei­se im Betrieb­li­chen Gesund­heits­ma­nage­ment eine wich­ti­ge Anwen­dung. In der Arbeit der Cor Coa­ching GmbH fas­sen wir die­sen Ansatz sehr weit und ver­tre­ten, dass Orga­ni­sa­tio­nen für Men­schen da sind und nicht Men­schen für Orga­ni­sa­tio­nen, so dass die Gesund­heit sowohl des Ein­zel­nen als auch der Orga­ni­sa­ti­on als eine wesent­li­che Umwelt des Ein­zel­nen ins Zen­trum der Über­le­gun­gen sowohl für Füh­rung als auch für Bera­tung von Men­schen in Orga­ni­sa­tio­nen rückt.

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Unsere Methoden

Coaching – Hypothesengeleitetes Beratungsverfahren

Unser regu­lä­res Coa­ching ist ein ziel­ori­en­tier­tes und hypo­the­sen­ge­lei­te­tes Bera­tungs­ver­fah­ren, das auf einer guten Situa­ti­ons­ana­ly­se fußt. Die Bera­tung  dient der Errei­chung Ihrer Zie­le mit den geeig­ne­ten Mit­teln und auf sys­te­ma­ti­sche Art und Wei­se unter Berück­sich­ti­gung des Wis­sens um die sys­te­mi­schen Zusam­men­hän­ge von Men­schen in Orga­ni­sa­tio­nen. Die Ana­ly­se bil­det die Grund­la­ge und umfasst:

  • Die Anfor­de­run­gen aus dem pro­fes­sio­nel­len Feld und der Situa­tio­nen, die zu bear­bei­ten sind.
  • Die Art und Wei­se, wie Per­son, Team und Orga­ni­sa­ti­on funk­tio­nie­ren und wel­che Wer­te das Ver­hal­ten steuern.
  • Die Zie­le, die der Coa­chee vor­gibt und ihr Ver­hält­nis zu den Zie­len sei­ner Organisation.

Die Ver­än­de­rungs­pla­nung beruht auf einer plau­si­blen und zwi­schen Coach und Coa­chee abge­stimm­ten Ver­än­de­rungs- oder Ent­wick­lungs­hy­po­the­se. Die Inter­ven­tio­nen fol­gen der Hypo­the­se und prü­fen sie. Sie üben neue Ver­hal­tens­wei­sen in All­tags­si­mu­la­tio­nen, Video­trai­nings und wen­den Sie im All­tag an. Im Coa­ching erfolgt dann wie­der inten­si­ves Feedback.

Coa­ching unter­stützt Ler­nen. Des­halb pla­nen wir gründ­lich den Trans­fer und über­prü­fen die Aus­wir­kun­gen der Ver­wen­dung ver­än­der­ten Ver­hal­tens oder Den­kens am Arbeitsplatz.

Konfliktmoderation

Kon­flikt­mo­de­ra­ti­on ist ein Instru­ment des Kon­flikt­ma­nage­ments und gilt zunächst für alle Eska­la­ti­ons­stu­fen in Kon­flikt­ver­läu­fen, in denen die Betei­lig­ten die Fähig­keit haben, mit­ein­an­der in einem ver­ein­bar­ten, mode­rier­ten Gesprächs­pro­zess zu reden, also einen wech­sel­sei­ti­gen Dia­log auf­recht zu erhal­ten. Es ent­hält sys­te­ma­ti­sche Schrit­te der wech­sel­sei­ti­gen Ver­stän­di­gung und zielt auf Ver­ein­ba­run­gen, die für die Zukunft einen Modus Viven­di nach­hal­tig absi­chern. Wir füh­ren Kon­flikt­mo­de­ra­ti­on auf Basis der Erkennt­nis­se der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­psy­cho­lo­gie und der Qua­li­täts­grund­la­gen für Konfliktberater*innen der Deut­schen Gesell­schaft für Posi­ti­ve und Trans­kul­tu­rel­le Psy­cho­the­ra­pie (DGPP) durch. Die Arbeit ist all­par­tei­lich inter­es­sen­ge­lei­tet und erfor­dert Ver­trau­lich­keit von allen Betei­lig­ten. Wir bear­bei­ten schwer­punkt­mä­ßig Arbeits­kon­flik­te. Kon­flikt­mo­de­ra­ti­on sehen wir als ein umfas­sen­des und psy­cho­lo­gisch fun­dier­tes und erprob­tes Kon­zept, wel­ches die Ansät­ze der Media­ti­on mit ein­schließt, die nicht juris­ti­scher Natur sind.

Wir klä­ren und ver­ein­ba­ren mit Ihnen die genau­en Rah­men­be­din­gun­gen, unter denen der Mode­ra­ti­ons­pro­zess abläuft und schaf­fen damit Sicher­heit.
Wir klä­ren die genau­en Kon­flikt­in­hal­te, bis Ihre Konfliktpartner*innen Sie wirk­lich ver­stan­den haben und umge­kehrt
Wir unter­stüt­zen Sie, Ihr eige­nes eska­la­ti­ves Ver­hal­ten und das Ihrer Konfliktpartner*innen zu ver­ste­hen, wel­ches erfah­rungs­ge­mäß die kon­flikt­haf­ten Bedin­gun­gen auf­recht erhält.
Wir bear­bei­ten die Kon­flik­te sys­te­ma­tisch und erar­bei­ten ange­mes­se­ne Lösungs­we­ge.
Wir zie­len auf die Ver­ein­ba­rung eines Modus viven­di.
In jedem Fal­le ist emp­feh­lens­wert, ein Nach­ge­spräch etwa 3 Mona­te nach Been­di­gung der Mode­ra­ti­on zu ver­ein­ba­ren, um die Nach­hal­tig­keit des Modus Viven­di zu über­prü­fen und noch offe­ne Fra­gen zu klären.

Bit­te wen­den Sie sich ger­ne mit ent­spre­chen­den Fra­ge­stel­lun­gen an uns.

Supervision – Professionelles Instrument für ein qualifiziertes Miteinander…

Mit Super­vi­si­on erhal­ten und behal­ten Sie den Über­blick in Ihrer Tätig­keit, wenn Sie mit Men­schen arbei­ten. Sie reflek­tie­ren gemein­sam im Team, was Sie tun und wie es wirkt. Des­we­gen ist Super­vi­si­on Qua­li­täts­si­che­rung. Und Sie sor­gen gemein­sam dafür, dass Sie lang­fris­tig gesund blei­ben. Dabei hel­fen in der Regel Per­spek­tiv­wech­sel, um…

  • …die Situa­tio­nen der Men­schen zu ver­ste­hen, auch, wenn sie schwie­rig ist
  • …die damit ver­bun­de­ne Arbeit gemein­sam hand­hab­bar zu machen
  • …die Bedeu­tung der eige­ne Rol­le und die der ande­ren zu erfassen

…in Organisationen, die mit Menschen arbeiten.

Für das Sozi­al- und Gesund­heits­we­sen brin­gen unse­re Supervisor*innen zusätz­lich zum super­vi­so­ri­schen und orga­ni­sa­ti­ons­be­ra­te­ri­schen Know­how beson­de­re Erfah­run­gen und Kennt­nis­se in der Psy­cho­so­ma­tik und Psy­cho­pa­tho­lo­gie mit. Seit fast 3 Jahr­zehn­ten nut­zen des­halb Orga­ni­sa­tio­nen wie Kran­ken­häu­ser, Sozi­al­psych­ia­tri­sche Ein­rich­tun­gen, Pfle­ge­ein­rich­tun­gen für Senio­ren, Bera­tungs­stel­len, Ambu­lan­te Diens­te, Kran­ken­kas­sen, Schu­len u.a. unser Ange­bot, um ihren meist inter­dis­zi­pli­nä­ren Teams qua­li­fi­zier­te Super­vi­si­on zur Ver­fü­gung zu stellen.

Weiterbildung Cor Coaching® – Beratung auf Basis der Salutogenese

Cor Coa­ching® unter­stützt Men­schen dabei, Lösun­gen zu fin­den für

  • Sinn­fra­gen (Ein­sich­ten)
  • Lern­fra­gen (Ant­wor­ten)
  • prak­ti­sche Pro­ble­me (Ver­bes­se­run­gen)
  • Ent­wick­lung (nach­hal­ti­ge Veränderungen)

Wir bil­den in unse­rem Hau­se Coa­ches in beson­de­rer Wei­se aus. Aus unse­rer Sicht ist Coa­ching näm­lich immer ein Bei­trag zur Salu­to­ge­ne­se, för­dert also die Ent­wick­lung der Gesund­heit von Men­schen in Sys­te­men und die Gesund­heit von Sys­te­men nach den Kri­te­ri­en der Gesund­heits­ent­wick­lung, wie sie Aaron Anto­novs­ky vor­ge­legt hat und wie sie in die Defi­ni­ti­on von Gesund­heit der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on ein­ge­gan­gen sind.

Der ange­hen­de Cor Coach® lernt bei uns dem­zu­fol­ge, Men­schen auf bestimm­ten Fel­dern zu unterstützen:

  • Vor­gän­ge in der (Arbeits~)Welt verstehen
  • Situa­tio­nen der (Arbeits~)Welt hand­hab­bar machen
  • ein bedeut­sa­mes (Arbeits~)leben führen
  • Balan­ce hal­ten und
  • nach­hal­ti­ge Ver­än­de­rung managen

Bit­te neh­men Sie mit uns per­sön­lich Kon­takt auf, wenn Sie sich für eine Teil­nah­me inter­es­sie­ren, wir sen­den Ihnen gern unse­re aus­führ­li­che Bro­schü­re zu.

Transkulturelles Coaching

Ihr Kun­den­kreis, Ihre Mitarbeiter*innen oder Ihr Team haben unter­schied­li­che kul­tu­rel­le Hin­ter­grün­de oder haben hybri­de kul­tu­rel­le Iden­ti­tä­ten? Oder sind Sie selbst durch ande­re kul­tu­rel­le Kon­tex­te geprägt als die wei­ße deut­sche Mehr­heits­ge­sell­schaft bzw. ande­re als die der Kund*innen, Kolleg*innen, Füh­rungs­kräf­te? Oder sind Sie nach eini­ger Zeit im Aus­land zurück­ge­kehrt?
Trans­kul­tu­rel­les Coa­ching kann hilf­reich für Sie sein. Ziel ist, inter­kul­tu­rel­le Ein­flüs­se in Situa­tio­nen zu erken­nen und zu ver­ste­hen. Mit Hil­fe einer trans­kul­tu­rel­len Ana­ly­se, der Bewusst­wer­dung eige­ner und der Wer­te Ande­rer wird die Refle­xi­ons­fä­hig­keit im trans­kul­tu­rel­len beruf­li­chen Han­deln erhöht und mehr Sicher­heit im Han­deln erlangt. Hier­durch wird Resi­li­enz in einer trans­kul­tu­rel­len Arbeits­welt mög­lich. Im trans­kul­tu­rel­len Coa­ching liegt der Schwer­punkt im Auf­klä­ren unter­schied­li­cher Denk‑, Gefühls- und Hand­lungs­sti­le, im Auf­zei­gen von Kul­tur­un­ter­schie­den und ‑gemein­sam­kei­ten, im Ver­mit­teln von Infor­ma­tio­nen über die Ziel­kul­tur und im Auf­bau eines adäqua­ten und ziel­füh­ren­den Ver­hal­tens in inter­kul­tu­rel­len Situationen.

Transkulturelle Supervision

Trans­kul­tu­rel­le Super­vi­si­on ist für Teams gedacht, deren Kund*innen bzw. Klient*innen/Patient*innen aus unter­schied­li­chen Kul­tu­ren stam­men oder Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund sind. Die Team­mit­glie­der benö­ti­gen dafür eine hohe inter­kul­tu­rel­le Kom­pe­tenz, Sen­si­bi­li­tät und die Bereit­schaft zu stän­di­ger Selbst­re­fle­xi­on.
In der trans­kul­tu­rel­len Super­vi­si­on wer­den Arbeits­si­tua­tio­nen neben den fach­li­chen Aspek­ten spe­zi­ell auch unter kul­tu­rel­len Gesichts­punk­ten beleuch­tet. Infor­ma­tio­nen über die Ziel­kul­tur, ihre Denk- und Hand­lungs­sti­le wer­den aus­ge­tauscht, Kul­tur­un­ter­schie­de und Gemein­sam­kei­ten erfasst. Im Rah­men die­ser Ana­ly­se kön­nen neue ziel­füh­ren­de Ver­hal­tens- oder Sicht­wei­sen erar­bei­tet wer­den. Eben­so wer­den in der Team­su­per­vi­si­on inter­ne Kon­flik­te oder The­men bespro­chen und auf inter­kul­tu­rel­le Hin­ter­grün­de abge­klopft. Ziel ist das Ent­ste­hen einer aus­ge­präg­ten trans­kul­tu­rel­len Sen­si­bi­li­tät und Kom­mu­ni­ka­ti­on, um die Her­aus­for­de­run­gen im inter­kul­tu­rel­len beruf­li­chen Feld bes­ser meis­tern zu kön­nen und somit Stress bei den Kolleg*innen zu reduzieren.

Interkulturelles Training

Heut­zu­ta­ge sind die Arbeits­fel­der stark von Inter­kul­tu­ra­li­tät geprägt. In man­chen Arbeits­fel­dern sind die Kun­den kul­tu­rell divers, in ande­ren sind es die Teams selbst. Unter die­sen Bedin­gun­gen befin­det man sich auto­ma­tisch in einem inter­kul­tu­rel­len Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Arbeits­feld – zusätz­lich zur Arbeits­leis­tung sind inter­kul­tu­rel­le Kom­pe­ten­zen, Sen­si­bi­li­tät und Selbst­re­fle­xi­on unab­ding­bar. Dies ist eine Berei­che­rung, kann aber auch stress­aus­lö­send sein. Ziel unse­rer trans­kul­tu­rel­len Trai­nings ist es, eine Brü­cke zu schla­gen zwi­schen den inter­kul­tu­rel­len Anfor­de­run­gen im Beruf und dem Erhalt der Gesund­heit, der Arbeits­qua­li­tät und der Selbst­zu­frie­den­heit. Durch die Aus­ein­an­der­set­zung mit inter­kul­tu­rel­len The­men, Wer­ten und ihrer Kom­mu­ni­ka­ti­on redu­zie­ren wir Stress in inter­kul­tu­rel­len Arbeits­si­tua­tio­nen und för­dern trans­kul­tu­rel­les Ler­nen.
Auf Basis unse­res trans­kul­tu­rel­len Ansat­zes ver­mit­teln wir in dem Trai­ning Wis­sen, das Ver­steh­bar­keit inter­kul­tu­rel­ler Situa­tio­nen her­stellt und Situa­tio­nen im Arbeits­all­tag hand­hab­bar macht. Durch den Refle­xi­ons­an­teil im Trai­ning wird die Bedeu­tung des eige­nen inter­kul­tu­rel­len Han­delns erhöht, wodurch das Indi­vi­du­um mehr Selbst­wirk­sam­keit erlebt.
Unse­re Arbeit beinhal­tet eben­so das Auf­zei­gen von Kul­tur­un­ter­schie­den und ‑gemein­sam­kei­ten, das Auf­klä­ren unter­schied­li­cher Denk- und Hand­lungs­sti­le, die Ver­mitt­lung von Infor­ma­tio­nen über die Ziel­kul­tur und den Auf­bau eines adäqua­ten und ziel­füh­ren­den Ver­hal­tens in inter­kul­tu­rel­len Situa­tio­nen. Dabei ist unse­re Visi­on ein nach­hal­ti­ges, fried­li­ches Mit­ein­an­der, das die Kohä­renz und Gesund­heit des Ein­zel­nen unterstützt.