Betrieb­li­ches Gesund­heits­ma­nage­ment

Betrieb­li­ches Gesund­heits­ma­nage­ment (BGM) ist die Kunst, Gesund­heit und Leis­tungs­fä­hig­keit der Mit­ar­bei­ter über deren eige­ne Anstren­gung hin­aus mit Manage­ment­me­tho­den sys­te­ma­tisch zu beein­flus­sen mit dem Ziel, sie lang­fris­tig zu erhal­ten. Wir spre­chen dann von Manage­ment der Gesund­heit, wenn in der Orga­ni­sa­ti­on

  • ent­spre­chen­de Gesund­heits­zie­le ver­an­kert sind
  • ein funk­tio­nie­ren­der, gesund­heits­be­zo­ge­ner Manage­ment­pro­zess ein­ge­rich­tet ist
  • und ein Kenn­zah­len­sys­tem ent­steht, wel­ches den Pro­zess opti­mier­bar macht.

Die CCG unter­stützt Sie beim Auf­bau und der Ver­bes­se­rung des Betrieb­li­chen Gesund­heits­ma­nage­ments in Ihrem Unter­neh­men.

Unse­re beson­de­ren Stär­ken lie­gen im:

Pro­jekt­ma­nage­ment (BGM-Pro­jek­te)
Füh­rungs­kräf­te­trai­ning (Gesund Füh­ren)
Gesund­heits­coa­ching

Unse­re Arbeit beruht auf lang­jäh­ri­ger Erfah­rung im Gesund­heits­ma­nage­ment und fun­dier­tem und brei­tem Know­how zum The­ma Gesund­heit selbst. Wir sind ver­netzt mit her­vor­ra­gen­den Anbie­tern betrieb­li­cher Gesund­heits­för­de­rung.

Unse­re Hand­lungs­leit­li­ni­en grün­den sich auf die Wis­sen­schaft der Ent­ste­hung von Gesund­heit (Salu­to­ge­ne­se):

  • Hand­hab­ba­re Arbeits­si­tua­tio­nen schaf­fen
  • Ver­steh­bar orga­ni­sie­ren und ent­schei­den
  • Bedeut­sam Füh­ren und Han­deln

Bit­te neh­men Sie Kon­takt mit uns auf, damit wir Ihnen ein für Sie zuge­schnit­te­nes Ange­bot unter­brei­ten kön­nen.

Wir koope­rie­ren in die­sem Seg­ment mit der Tech­ni­ker Kran­ken­kas­se, mit dem Fach­be­reich Orga­ni­sa­ti­ons­psy­cho­lo­gie der Hel­mut Schmidt-Uni­ver­si­tät, Prof. Dr. Fel­fe (Health Ori­en­ted Lea­dership), sowie mit Dr. Frank Ing­wer­sen, Husum, Sport­arzt und Fach­arzt für Psych­ia­trie und Ham­burg,

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Unse­re Metho­den

Pro­jekt­ma­nage­ment

Gesund­heits­ma­nage­ment wird in der Regel über Pro­jek­te ein­ge­führt, und vie­le Maß­nah­men, die in sei­nem Rah­men durch­ge­führt wer­den, sind Pro­jek­te, Teil­pro­jek­te oder haben Pro­jekt­cha­rak­ter.

Wir unter­stüt­zen Sie

  • mit unse­rem Know­how in der Durch­füh­rungals exter­ne Prozessbegleiter*innen 
  • bei der Durch­füh­rung von Inter­views und Mit­ar­bei­ter­be­fra­gun­gen
  • als Moderator*innen für
    • Arbeits- und Steu­er­krei­se
    • Work­shops und Groß­grup­pen­ver­an­stal­tun­gen
    • Gesund­heits­ta­ge
Gesund Füh­ren

Wer Gesund­heit mit klas­si­schen Manage­ment­me­tho­den mana­gen will, wird schnell fest­stel­len, dass es sich, ähn­lich wie beim The­ma Alter, um ein unschar­fes Phä­no­men han­delt und von Sub­jek­ti­vi­tät geprägt ist. Der Umgang mit ihr ist vol­ler Gegen­sätz­lich­kei­ten, Wider­sprü­che und Irra­tio­na­li­tä­ten und hat mehr qua­li­ta­ti­ve als quan­ti­ta­ti­ve Aspek­te. Gera­de des­we­gen müs­sen die Füh­rungs­kräf­te Gesund­heit im Unter­neh­men mit ihren Mit­teln auf eine wert­schät­zen­de Wei­se hand­ha­ben. Sie haben nach­ge­wie­se­ner­ma­ßen Vor­bild­funk­ti­on und beein­flus­sen die gesund­heits­re­le­van­ten Arbeits­be­din­gun­gen maß­geb­lich mit, die eige­nen genau­so wie die der Mitarbeiter*innen.

Unse­re Ange­bo­te, die in Vor­trags­form und Semi­nar­form vor­lie­gen, zie­len dar­auf,
dass Füh­rungs­kräf­te

  • sich mit aus­ge­wähl­ten Krank­heits­bil­dern aus­ein­an­der­set­zen
  • wis­sen, unter wel­chen Umstän­den sich Gesund­heit eher ent­wi­ckelt als Krank­heit
  • reflek­tiert haben, wie sie selbst zur Ent­ste­hung und Ver­än­de­rung die­ser Umstän­de bei­tra­gen
  • die Arbeits­wei­sen im betrieb­li­chen Gesund­heits­ma­nage­ment ken­nen, die sich durch eine star­ke Pro­zess­ori­en­tie­rung aus­zeich­nen
  • wis­sen, wie ihre eige­ne Gesund­heits­ent­wick­lung sich auf ihre Mitarbeiter*innen aus­wir­ken kann.

Wir koope­rie­ren in die­sem Seg­ment mit dem Fach­be­reich Orga­ni­sa­ti­ons­psy­cho­lo­gie der Hel­mut Schmidt-Uni­ver­si­tät, Ham­burg, Prof. Dr. Fel­fe (Health Ori­en­ted Lea­dership)

Gesund­heits­coa­ching

Gesund­heits­coa­ching ist eine Bera­tungs­form, die auf die Refle­xi­on und Ver­bes­se­rung der Lebens­füh­rung in Ver­bin­dung mit einem her­aus­for­dern­den beruf­li­chen All­tag aus­ge­rich­tet ist. Ihr Ziel ist es, die Gesund­heit sowohl von Füh­rungs­kräf­ten als auch Mitarbeiter*innen lang­fris­tig zu erhal­ten. Dies betrifft nicht nur die kör­per­li­che, son­dern auch die psy­chi­sche Gesund­heit. Damit blei­ben sie häu­fig auch dem Unter­neh­men mit ihrer Arbeits­kraft und ihrem Know­how erhal­ten.

Wir ver­mit­teln Stra­te­gi­en des ange­mes­se­nen Umgangs im Span­nungs­feld von Gesund­heit und Leis­tung. Die Coa­chees

  • ken­nen ihren Gesund­heits­sta­tus
  • erken­nen Ungleich­ge­wich­te, die sie anfäl­lig machen
  • wis­sen, wie sie ihr Gesund­heits­ver­hal­ten ver­än­dern kön­nen, wenn sie es müs­sen, soll­ten oder kön­nen
  • erpro­ben Stra­te­gi­en ange­mes­se­nen lang­fris­ti­gen Gesund­heits­ver­hal­tens
  • wis­sen, wie ihre eige­ne Gesund­heits­ent­wick­lung sich auf ihre Mitarbeiter*innen und Kolleg*innen aus­wir­ken kann.

Wir koope­rie­ren in die­sem Seg­ment mit Dr. Frank Ing­wer­sen, Husum, Sport­arzt und Fach­arzt für Psych­ia­trie und mit dem Fach­be­reich Orga­ni­sa­ti­ons­psy­cho­lo­gie der Hel­mut Schmidt-Uni­ver­si­tät, Ham­burg, Prof. Dr. Fel­fe (Health Ori­en­ted Lea­dership).

Betrieb­li­ches Ein­glie­de­rungs­ma­nage­ment (BEM)

Das Betrieb­li­che Ein­glie­de­rungs­ma­nage­ment (BEM) soll Erkrank­te, die inner­halb von 12 Mona­ten ins­ge­samt län­ger als sechs Wochen unun­ter­bro­chen oder wie­der­holt arbeits­un­fä­hig gewe­sen sind, bei der Wie­der­ein­glie­de­rung in ihren Arbeits­all­tag unter­stüt­zen, in schwie­ri­ge­ren Fäl­len sogar die­sen erst ermög­li­chen.

Die Erfah­run­gen aus der Arbeit mit dem Betrieb­li­chen Ein­glie­de­rungs­ma­nage­ment hel­fen bei der Gesund­heits­prä­ven­ti­on im Betrieb und unter­stüt­zen in Zei­ten des demo­gra­phi­schen Wan­dels den Erhalt von Fach­kräf­ten. Das Ver­fah­ren ist seit 2004 gesetz­lich gere­gelt und soll­te nach dem Wil­len des Gesetz­ge­bers seit­dem in jedem Unter­neh­men sys­te­ma­tisch und regel­haft durch­ge­führt wer­den. Die Nicht­ein­hal­tung der Vor­schrift wird nicht direkt geahn­det. Aller­dings haben Arbeit­ge­ber ohne Betrieb­li­ches Ein­glie­de­rungs­ma­nage­ment kaum noch eine Chan­ce, eine Mitarbeiter*in krank­heits­be­dingt zu kün­di­gen.

Die Ein­füh­rung des Betrieb­li­chen Ein­glie­de­rungs­ma­nage­ments erfor­dert eine gute Pro­jekt­pla­nung und Fin­ger­spit­zen­ge­fühl in der Aus­ge­stal­tung. Wir bera­ten Sie ger­ne indi­vi­du­ell oder schu­len Ihre Mitarbeiter*innen in Semi­nar­form bzw. Inhouse-Work­shops:

 

  • Gesetz­li­che Grund­la­gen
  • Daten­schutz
  • För­der­mög­lich­kei­ten und unter­stüt­zen­de Insti­tu­tio­nen
  • Qua­li­täts­stan­dards im Disa­bi­li­ty-Manage­ment
  • BEM als gesteu­er­ter Top-Down-Pro­zess
  • Ein­füh­rung des BEM im Unter­neh­men
  • Schwie­ri­ger als gedacht: Ein­la­dung zum BEM-Gespräch
  • BEM-Gesprä­che füh­ren
Mode­rier­te Work­shops

Mode­rier­te Work­shops wie bei­spiels­wei­se Gesund­heits­zir­kel sind Instru­men­te der qua­li­ta­ti­ven Sozi­al­for­schung, die inner­halb des betrieb­li­chen Gesund­heits­ma­nage­ments beson­ders für die Mit­ar­bei­ter­be­tei­li­gung nütz­lich sind.

Sie sind ange­zeigt, wenn

  • es  all­ge­mei­ne  oder unspe­zi­fi­sche Hin­wei­se auf Gesund­heits­pro­ble­me in der Orga­ni­sa­ti­on oder Abtei­lung gibt, bei­spiels­wei­se über die AU-Daten­ana­ly­se, eine Mit­ar­bei­ter­be­fra­gung oder ande­re Quel­len
  • die­se Hin­wei­se der Ver­tie­fung und Kon­kre­ti­sie­rung im Dia­log mit den Mitarbeiter*innen bedür­fen
  • es den Mitarbeiter*innen leich­ter fällt, Ver­bes­se­rungs­ide­en  und  Lösungs­vor­schlä­ge unter exter­ner Mode­ra­ti­on und in Abwe­sen­heit der Füh­rungs­kräf­te zu äußern
  • es den Füh­rungs­kräf­ten sinn­voll erscheint, eine exter­ne Mode­ra­ti­on zu beauf­tra­gen, um durch struk­tu­rier­te Mode­ra­ti­ons­tech­nik Lösungs­an­sät­ze zu gene­rie­ren, die die Abtei­lung bis­her von selbst nicht gefun­den hat.

Wir füh­ren für Sie mode­rier­te Work­shops durch. Dazu gehö­ren:

  • Qua­li­ta­ti­ve Arbeits­si­tua­ti­ons­ana­ly­se als Kurz­work­shop 2–3 Stun­den 
  • Gesund­heits­zir­kel als Serie von 6–8 Sit­zun­gen á 2 ‑ 2,5 Stun­den
  • Gesund­heits­werk­stät­ten als Tages­ver­an­stal­tung ähn­lich einer Zukunfts­werk­statt
  • The­men­zen­trier­te Gesund­heits­work­shops
  • Groß­grup­pen­ver­an­stal­tun­gen zum The­ma Gesund­heit

Logo TKWir koope­rie­ren in die­sem Seg­ment mit der Tech­ni­ker Kran­ken­kas­se, die die­se Kom­pe­tenz­trai­nings unter­stützt, sowie mit Dr. Frank Ing­wer­sen, Husum, Sport­arzt und Fach­arzt für Psych­ia­trie.

Resi­li­en­z­trai­ning — Robust in schwie­ri­gen Zei­ten

Resi­li­enz kann als die Fähig­keit beschrie­ben wer­den, wider­stands­fä­hig gegen­über Kri­sen­si­tua­tio­nen zu sein. Sie sind im Prin­zip gesund, auch wenn Sie mal krank sind, also “robust”. Das Gegen­teil ist Anfäl­lig­keit (Vul­nera­bi­li­tät). In einem Umfeld, das durch Risi­ko­fak­to­ren geprägt ist, fin­den resi­li­en­te Men­schen in der Regel trotz­dem einen Weg, sich posi­tiv zu ent­wi­ckeln. Sie fin­den ange­mes­se­ne Wege, Beruf und Pri­vat­le­ben zu ver­ein­ba­ren, emo­tio­nal belas­ten­de Kon­flikt­la­gen zu meis­tern, stei­gen­de Arbeits­in­ten­si­tät in den Griff zu krie­gen, die neu­en Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gi­en posi­tiv zu nut­zen. Älte­re Mitarbeiter*innen fin­den einen Weg, alters­ad­äquat zu arbei­ten und ihren gro­ßen Erfah­rungs­schatz dafür effek­tiv zu nut­zen. Auch Orga­ni­sa­tio­nen als gan­ze Sys­te­me kön­nen resi­li­en­ter wer­den, vor allem, wenn sie sehr zuver­läs­sig arbei­ten müs­sen.

Resi­li­enz haben Sie im Wesent­li­chen durch die Bewäl­ti­gung von Kri­sen und die dar­aus fol­gen­den Lern­pro­zes­se erwor­ben! Lern­pro­zes­se, die zu einer Ver­bes­se­rung der Bewäl­ti­gungs­mög­lich­kei­ten füh­ren, die­nen Ihnen als Grund­la­ge für adäqua­tes Han­deln und men­ta­le Schutz­me­cha­nis­men in spä­te­ren schwie­ri­gen Ver­än­de­rungs­si­tua­tio­nen. Gegen­über Kri­sen „gut auf­ge­stellt“ zu sein, kön­nen und soll­ten Sie bewusst trai­nie­ren, denn nach­läs­si­ge Kri­sen­be­wäl­ti­gung redu­ziert Ihre Resi­li­enz.

Wir füh­ren in regel­mä­ßi­gen Abstän­den Kom­pe­tenz­trai­nings mit 12 Sit­zun­gen von je 1,5 Stun­den hier bei uns in der Cor Coa­ching GmbH oder natür­lich auch ger­ne bei Bedarf bei Ihnen vor Ort durch.

Im Kom­pe­tenz­trai­ning erar­bei­ten wir, wie Sie am bes­ten…

  • …Acht­sam­keit ent­wi­ckeln
  • …aus Kri­sen ler­nen und mit Feh­lern pro­duk­tiv umge­hen
  • …emo­tio­nal intel­li­gent mit Stress umge­hen
  • …Balan­ce her­stel­len und lang­fris­tig gesund blei­ben
  • …sys­te­ma­tisch Pro­ble­me lösen
  • …Koope­ra­ti­vi­tät för­dern und erhal­ten
  • …ein vor­ur­teils­ar­mes Selbst­bild und Unter­neh­mens­bild auf­bau­en

Wir koope­rie­ren in die­sem Seg­ment mit der Tech­ni­ker Kran­ken­kas­se, die die­se Kom­pe­tenz­trai­nings unter­stützt, sowie mit Dr. Frank Ing­wer­sen, Husum, Sport­arzt und Fach­arzt für Psych­ia­trie.